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Erste Etappe geschafft
Liebe Leser,
am vergangenen Wochenende haben wir mit der “Maverick too” heimatliche Gewässer erreicht. Das Boot liegt nun in Emden. Eigentlich wollten wir bis Dienstagabend in der Elbe sein, wegen andauerndem Ostwind sind wir nun aber doch die ganze Strecke binnen über die Staandemast-Route gefahren und haben dafür viel gesehen. Holland ist nämlich einfach wunderschön!
Die ersten Tage war es allerdings noch lausig kalt. Gut, dass die Heizung funktioniert. Solch einen Luxus haben wir zum ersten Mal an Bord und ihn ausgiebig genossen. So musste nur der Steuermann frieren, unten war es kuschelig warm. Am Montag und Dienstag kam dann auch in Holland die Sonne heraus. Alles andere erzählen die Bilder.
Mein Webspace ist nun voll. Musste gerade schon ein paar andere Ordner löschen und den Platz dann bald mal ausweiten lassen. Ein Gigabyte hatte ich …
Deshalb sind die Fotokästen nun in drei Teile unterteilt. Wenn ihr das erste Foto anklickt und dann weiter klickt, kommt ihr nur zum Ende des ersten Teils. Dann das erste Foto des zweiten Teils anklicken, usw. Viel Spaß beim Gucken!
Johannes
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Die “MAVERICK too”!
Liebe Leser,
jetzt gehts so richtig los in Sachen Bootsoptimierung
Vergangenes Wochenende bin ich mit meinem Vater in Stavoren gewesen. Innerhalb von eineinhalb Tagen haben wir aus der Contest “unser” Schiff gemacht. Es sieht komplett anders aus, richtig wie eine Blauwasseryacht. Die Fotos erklären es. Wir waren so emsig mit den Arbeiten zugange, dass wir vollkommen vergessen haben Fotos zu machen. Deshalb gibt es fast nur Fotos des vollendeten Werks.
Samstag sind wir erstmal noch den halben Tag auf Ersatzteilsuche unterwegs gewesen (und beim Tag der offenen Tür von K&M Yachtbuilders … Beeindruckend!) und haben dann noch am Abend mit dem Vorbereiten des Unterwasserschiffs und Antifoulingstreichen (Manfred) und Austauschen des Namens (Johannes) begonnen. Am nächsten Morgen waren wir um 7 Uhr auf den Beinen. Während mein Vater den Unterwasseranstrich vollendet hat, habe ich neue Leinen in den Mast gezogen. Dann hat sich Manfred an das Bordklo gemacht, während ich den Windgenerator, die Epirb und die Windsteueranlage montiert habe. Jetzt ist das Schiff schon fast vollständig ausgerüstet für große Fahrt. Einzig ein neues Großsegel fehlt noch – das alte ist nämlich das allererste auf dem 40 Jahre alten Boot! – und natürlich die sehr arbeitsintensive Osmosesanierung im Herbst.
Diese Tage geht die “MAVERICK too” ohne uns zu Wasser. Am Freitagmorgen wollen wir uns dann auf die erste Etappe machen und das Boot an die Elbe überführen.
Cati ist gerade ziemlich ausgelastet. Jeden Tag paukt sie von morgens bis Abends für ihr Examen Mitte Juli. Aber wenn das vorbei ist, gehen wir Ende Juli/Anfang August erstmal drei Wochen Segeln. So viel Urlaub ab Stück hatte ich schon seit drei Jahren nicht mehr
Übrigens: Wer an diesem Donnerstag, den 26. April noch nichts vor hat – ich erzähle abends in Walsrode im Rahmen von Land Rover Live über Langfahrtsegeln und was dazu wirklich nötig ist. Einblicke, was meine Reise damals gekostet hat, wo und wie man hätte sparen können und welche Möglichkeiten es gibt, den Traum des Aussteigens zu realisieren. Das wird sicherlich ein spannender Abend in tollem Flair. Der zweite Referent an dem Abend ist Helge Sach. Er erklärt die Unterschiede im Trimm von Monohulls und Multihulls. Der Eintritt ist natürlich frei. Wir freuen uns auf euer Kommen! Hier der Link
Johannes
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Letztes Foto …
… der Gipsy Girl. Am 6. April haben die neuen Eigner das Schiff in Kopperby übernommen. Ich bin mit ihnen dann am Tag darauf noch bei zwei Grad Lufttemperatur und sechs bis sieben Windstärken nach Kiel gebügelt. Nur unter Fock und bei permanent über sieben Knoten Fahrt. Dort hat mich Nico abgeholt und dieses letzte Foto geschossen. Bon voyage, Gipsy! Allzeit gute Reise mit deinen neuen Eignern.
Johannes
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Zwei Baustellen gleichzeitig
Liebe Leser,
die wochenlange Funkstille hat einen Grund: Ich habe ausreichend zu tun. Das alte Boot wird Anfang April von den neuen Eignern übernommen und auch am Neuen gibt es noch eine Menge zu tun, bevor wir es wahrscheinlich im Mai oder Juni nach Deutschland überführen. Vor zwei Wochen waren Cati und ich zuletzt in Stavoren, haben ein paar kleine Arbeiten erledigt und eine Menge gemessen. Fallen, Schoten, Daten für den Segelmacher, für ein neues Polster, … Zwischendurch haben wir unseren neuen Freunden Florian und Nina (www.zwei-unter-segeln.de) einen Besuch abgestattet. Sie liegen kaum 20 Meilen entfernt und sind auch an jedem Wochenende dabei ihr Boot für große Reise zu präparieren. Abends gab es dann noch einen Gegenbesuch an Bord unserer Contest und wir haben die erste kleine Bordparty gefeiert
Die nächsten drei Wochenenden werde ich noch am alten Boot schrauben, aber dann geht es regelmäßig nach Holland. Ich freue mich sehr auf die Arbeiten an der Contest, denn jede Schraube, die wir ins Boot drehen, bringt uns der ganz großen Reise ein Stückchen näher.
Johannes
























