Cati und Johannes
Johannes Erdmann
geboren im November 1985, Redakteur bei der YACHT in Hamburg.
Johannes und das Segeln, das ist so ‘ne Sache …
Aufgewachsen in Fallersleben, das nicht unbedingt für Wassersport bekannt ist, begann Johannes erst im Alter von 11 Jahren mit dem Segeln auf dem kleinen, nur 1 km langen Allersee. Es zog ihn aber schon damals eher zum Fahrtensegeln, bei dem man ferne Länder erkunden kann und dabei sein Zuhause immer bei sich hat – und so konstruierte er im folgenden Winter ein Kajütdach über die Optimistenjolle, um damit auf Langfahrt zu gehen.
Im Frühjahr 2005 stand Johannes kurz vor dem Abitur, als er überraschend bei der Bundeswehr wegen einer Milchzuckerunverträglichkeit ausgemustert wurde und sich außerdem das Studium verzögerte, und so verlegte er kurzerhand den langjährigen Traum einer Einhand-Segelreise um einige Jahre vor, lieh sich das bereits vorhandene Familiensegelboot, rüstete es innerhalb weniger Monate aus, plante einen Kurs und legte ab. Zehneinhalb Monate später ging Johannes in Charleston in den USA an Land. 6.400 Meilen lagen hinter ihm, die Karibik, die Bahamas und die USA. Ein Törn um die halbe Welt. Ein Törn, der sein Leben verändert hat.
Mit einem Freund und dessen Boot segelte Johannes im Sommer 2009 über den Nordatlantik von New York zu den Azoren und machte so seine Atlantikrunde (beinahe) komplett.
Johannes mag …
… seine Oma und seine Familie, fremde Länder, sich in Großstädten zu verlaufen, Peoplewatching, Pizza in allen Lebenslagen und vor allem Kaffee. Er sammelt Segelbücher, findet nur leider zu wenig Zeit, um sie alle zu lesen. Das muss bis zur Reise warten.
Das kann Johannes besser als Cati:
Kochen, Dinge erklären, den Überblick behalten.
Damit kann man Johannes eine Freude machen:
Internetzugang an Bord, ein besonderes oder seltenes Segelbuch und, klar, mit einem leckeren Kaffee.
Johannes’ wertvollstes Segelbuch:
“Mein Schicksal heißt Kathena” von Wilfried Erdmann, “West, sail west, man” von Hein und Siggi Zenker (signiert!) und “Adrift” von Tristan Jones
Cati Trapp
geboren im Dezember 1986, studiert Jura in Kiel und bereitet sich gerade auf das Erste Staatsexamen vor.
Cati und das Segeln, das ist so ‘ne Sache …
Als Cati nach Kiel gezogen ist, hat sie sich geschworen, dass sie nie einen Fuß auf ein Segelboot setzen würde. Sie liebte zwar schon immer das Meer, ist aber von Natur aus ungeschickt und befürchtete, dass sie eher sich und das Boot versenken würde. Fast ein halbes Jahr, nachdem sie Johannes kennen gelernt hatte, konnte sie sich trotzdem drücken.
Dann aber ist es soweit: Ihr erster Schritt auf ein Segelschiff. Die Wellen gefallen ihr und wie das Boot auf ihnen hoch- und runtergeschleudert wird. Als die Lappen hochgehen, ist sie aufgeregt wie nie, doch offensichtlich scheint es ihr zu gefallen: sie kann nicht aufhören zu grinsen! Und schwimmen kann sie ja schließlich auch, so für den Notfall. Als die beiden im Sonnenuntergang ankommen, ist ihr klar: es ist Liebe! Mittlerweile hat sie lernen müssen, dass hohe Wellen nicht nur ein Kribbeln, sondern auch ein Grummeln im Bauch machen können. Dennoch, sie ist infiziert und träumt von vielen neuen ersten Malen. Von der ersten durchgesegelten Nacht zum Beispiel. Oder vom ersten übersegelten Ozean …
Cati mag …
… Meloneneis, lustige Wörter wie Klüse, Brummelhaken oder Bullenstander, Johannes, Dialekte, natürlich Schuhe und ihre Heimat Ostwestfalen. Nicht unbedingt in der Reihenfolge.
Alles mit E: Cati über Johannes:
Erdmann, ein Einhandsegler, erobert ein elegantes Element; es erscheint erfolgsversprechend, eine Expedition erwächst. Extrawurst erwünscht.
Das kann Cati besser als Johannes:
Witze machen ;oP
Damit kann man Cati eine Freude machen:
Tulpen, Spontanbesuchen, einem Segeltörn
Catis wertvollstes Segelbuch:
„Tausend Tage Robinson“ mit Widmung von Wilfried Erdmann oder aber „Allein über den Atlantik“ – ohne Widmung von Johannes Erdmann


















